Ein Beitrag von Hanna, 8a:
Am 7. Januar 2026 fand an unserer Schule die diesjährige Schulentscheidung nach den offiziellen Regeln von Jugend debattiert statt. In der 5. Stunde hatten alle Teilnehmenden zunächst Zeit, sich intensiv auf ihre Debatten vorzubereiten. Danach wurde es spannend.
Debattiert wurde in zwei Altersgruppen, jeweils mit zwei Pro- und zwei Contra-Positionen. Bewertet wurden die Rednerinnen und Redner nach den bekannten Kriterien von Jugend debattiert: Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.
In der Altersgruppe l wurde die Frage diskutiert, ob Schüler und Schülerinnen ihre Schule selbst putzen sollten.
Die Pro-Seite wurde von Hanna (8a) und Johanna (9c) vertreten. Auf der Contra-Seite argumentierten Jannis (9e) und Paul (10a). Die Debatte war sehr lebendig, da es viele unterschiedliche Meinungen dazu gab, ob gemeinsames Putzen eher Verantwortung fördert oder vom Lernen ablenkt.
Danach folgte die Altersgruppe ll mit dem Thema, ob es ein elternunabhängiges BAföG geben sollte.
Hier debattierten Yael (11Ges) und Mathilda (10c) auf der Pro-Seite, während Romy (10c) und erneut Paul (10a) die Contra-Position übernahmen. Besonders beeindruckend war hier die hohe Sachkenntnis, da viele Fakten und Beispiele in die Argumente eingebaut wurden.
Beide Debatten zeigten, wie anspruchsvoll und gleichzeitig fair Jugend debattiert sein kann. Alle Teilnehmenden haben sich gut vorbereitet präsentiert. Die Schuldebatte war damit nicht nur ein Wettbewerb, sondern auch eine wertvolle Erfahrung fürs Argumentieren und Zuhören. Wir freuen uns, dass Ioannis (9e) und Johanna (9c) in Altersgruppe 1 und Yael (11ges) und Mathilda (10c) uns in Altersgruppe 2 beim Verbundfinale am 12. Januar vertreten werden.
Hanna (8a)
Foto: Mike Auerbach, Jugend debattiert
