Plötzlich piept das Handy. Ein Blick auf den Bildschirm,
jemand braucht Hilfe.
Genau solche Momente gehören zum Alltag des
Schulsanitätsdienstes am Gymnasium Lerchenfeld.
Doch wie ist es eigentlich, selbst Teil des SSD zu sein?

Wer mindestens 14 Jahre alt ist und Lust hat, anderen zu helfen, kann sich dem SSD anschließen, aber bevor es richtig losgeht, steht einiges an
Ausbildung an: Nach einem Erste-Hilfe-Kurs folgt eine einwöchige Ausbildung beim ASB. Dort müssen drei Prüfungen bestanden werden: eine
theoretische, eine praktische und eine Herz-Lungen-Wiederbelebungs-Prüfung.
Aber das war längst nocht nicht alles, denn auch während des Schuljahres müsst ihr einmal im Monatzu den Fortbildungen gehen und einmal im Jahr erneut die HLW Prüfung abschließen.
Danach wird es praktisch: Wird ein Einsatz gemeldet, bekommen die Schulsanitäter einen Alarm durch die App „Sanialarm“ direkt auf ihre
Handys. Dann geht es schnell zum Einsatzort, wo zunächst eingeschätzt werden muss, was passiert ist und welche Hilfe gebraucht wird.
Für ihre Einsätze steht ihnen sogar ein eigener Sanitätsraum direkt neben dem Sekretariat zur Verfügung.
Bei den Einsätzen kann alles Mögliche passieren: Von kleineren Verletzungen bis zu Situationen, in denen man wirklich einen kühlen Kopf
bewahren muss, denn wer beim Anblick von Blut oder Erbrochenem sofortdas Weite sucht, hat es im SSD wahrscheinlich eher schwer.

Noch wichtiger ist aber, wie man mit den Menschen umgeht, die sich verletzt haben.
Einfühlungsvermögen, Empathie und die Fähigkeit, auch unter Stress ruhig zu bleiben, sind deshalb genauso wichtig wie das medizinische Wissen.

Und das Coole am SSD? Kein Einsatz ist wie der andere, da man morgens nicht weiß, ob der nächste Alarm in fünf Minuten oder erst in mehreren
Stunden kommt, und genauso wenig, was einen erwartet.
Wer gerne Verantwortung übernimmt und anderen helfen möchte ist genau richtig im Schulsanitätsdienst.
Aktuell wird der Schulsanitätsdienst von Frau Diring geleitet und bei Interesse für das Schuljahr 27/28, müsst ihr euch rechtzeitig bei ihr melden,
denn es gibt nur begrenzte Plätze.

Ein Beitrag von Hanna, 9a,
Schulsanitäterin

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